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Stand: 12.07.2016

Pressemitteilung

Gegen Menschenfeindlichkeit und Intoleranz

Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung in Fulda diskutierten 40 Vertreter/-innen von IN VIA Deutschland die aktuellen politischen Strömungen und deren Folgen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deutlich bekannte sich IN VIA zu einer offenen und vielfältigen Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt miteinander leben. Menschenfeindliche Äußerungen, Intoleranz und Hass lehnt der Verband entschieden ab.

Gesellschaftliche Umbrüche, z.B. durch Globalisierung, Fluchtbewegungen und Digitalisierung verunsichern viele Menschen und machen sie zugänglich für populistische Kampagnen und vermeintliche Versprechungen. IN VIA ruft zu einer sachorientierten Debatte auf, die komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge nicht verkürzt darstellt. Vielmehr sollen sich Alle konstruktiv in die Gestaltung unserer Gesellschaft einbringen, Positionen aushandeln und eine gemeinsame Basis für ein Zusammenleben in Vielfalt schaffen.

 Der Frauenverband tritt für Demokratie und Menschenrechte ein. Eine offene Gesellschaft ermöglicht Menschen unterschiedliche Lebensweisen und Anschauungen. Sie fördert Meinungsvielfalt im Rahmen der demokratischen Grundordnung. „Ein gegenseitiger respektvoller Umgang mit der jeweils anderen Lebensweise sowie mit religiöser und kultureller Vielfalt ist die Grundlage für ein Zusammenleben in Frieden. Dies ist aktuell eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Herausforderungen“, so Irme Stetter-Karp, Vorsitzende von IN VIA Deutschland.

Grundlagen für ein friedliches Zusammenleben sind vor allem soziale Gerechtigkeit und Solidarität. „Alle Menschen haben ein Recht auf gesellschaftliche Teilhabe. IN VIA ist solidarisch gerade auch mit Benachteiligten und setzt sich für bessere Rahmenbedingungen für Bildung, Beschäftigung und Integration ein“, betont Stetter-Karp. Hierfür müssten Bildungs- und Beschäftigungschancen Benachteiligter sowie Zugang zu bezahlbarem Wohnraum verbessert werden.

 Der Verband verabschiedete selbstverpflichtende Leitlinien, die zum Gelingen einer demokratischen Gesellschaft beitragen, wie z.B. eine an Vielfalt orientierte Sozialarbeit sowie einen demokratischen Führungsstil auf allen verbandlichen Ebenen.

  

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